Sie befinden sich gerade im folgenden Pfad:

FALK-KVen begrüßen Vorschlag zur Pflegeversicherung des BMG

Pressemitteilung der Freien Allianz der Länder-KVen (FALK) vom 26.01.2012

„Förderung der Ärzte ist auch Absage an geriatrische Institutsambulanzen“ 

Die in der Freien Allianz der Länder-KVen (FALK) verbundenen Kassenärztlichen Vereini-gungen Bayerns (KVB), Baden-Württemberg (KVBW), Hessen (KVH) und Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) haben die Pläne zur Pflegereform des Bundesgesundheitsministeriums begrüßt, insbesondere zur Förderung der Heimärzte. 

KVB-Vorstandschef Dr. Wolfgang Krombholz sagte dazu am Donnerstag in Berlin: „Es ist richtig, dass Bundesgesundheitsminister Bahr sich des Themas Zukunft der Pflege annimmt und eigene Vorschläge vorgelegt hat. Wir freuen uns, dass er dabei anerkennt, dass die Gewährleistung der medizinischen Versorgung, die ein wesentlicher Teil eines Pflegekon-zeptes sein muss, nur von den niedergelassenen Ärzten geleistet werden kann.“   Sein Vorstandskollege Dr. Johannes Fechner aus Baden-Württemberg sieht darin vor allem auch ein Signal gegen Geriatrische Institutsambulanzen. „Bahr hat aus unserer Sicht damit den Überlegungen, für die Versorgung der älteren Menschen Geriatrische Institutsambulan-zen zu gründen, eine klare Absage erteilt. Die Geriatrischen Institutsambulanzen als flä-chendeckende Versorgungsform sind abzulehnen, da schon heute durch die Hausärzte - in Kooperation mit den Fachärzten - eine ausreichende Versorgung stattfindet. Insbesondere das Team der Hausarztarztpraxis (VERAH®) ist in der Lage, das wohnortnahe soziale Um-feld des Patienten, welchen er vielfach seit Jahrzehnten kennt, zu koordinieren. Geriatrische Institutsambulanzen bedeuten eine unnötig teure, überspezialisierte Doppelversorgung. Die Mittel hierfür würden in der Grundversorgung fehlen. Wenige geriatrische Problemfälle kön-nen in Kooperation mit den bereits vorhandenen geriatrischen Schwerpunkten versorgt wer-den, die flächendeckend bundesweit vorgehalten werden.“ 

Frank-Rüdiger Zimmeck, Vorstandsvorsitzender der KV Hessen, begrüßte den Plan, Zuschläge für Heimärzte vorzusehen und diese aus der Pflegekasse zu bezahlen. „Die niedergelassenen Ärzte sehen hier eine tragbare Lösung, wie durch zusätzliche finanzielle Mittel die Versorgung verbessert werden kann.“ Er teilte weiter mit, dass sich die FALK-KVen da-hingehend verständigt hätten, dass sie den Vorschlag des Ministers aktiv umsetzen, Kooperationsvereinbarungen zwischen niedergelassenen Ärzten und Pflegeeinrichtungen vermit-teln und die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen werden.   „Gleichzeitig werden sich die FALK-KVen mit den Pflegekassen in Verbindung setzen, um Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen zu vereinbaren und auch hier die erforderlichen Strukturen zu schaffen“, ergänzte Dr. Wolfgang Eckert aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Pressemitteilung finden Sie über diesen Link ebenfalls als pdf-Datei.

 

Für mehr Einfluss der Länder-KVen:  Vier KVen kooperieren und gründen FALK Aus einer Initiative von vier Kassenärztlichen Vereinigungen ist die Freie Allianz der Länder-KVen - kurz: FALK - entstanden. Die Gründungsmitglieder sind die Kassenärztlichen erei-nigungen Baden-Württemberg (KVBW), Bayerns (KVB), Hessen (KVH) und Mecklen-burg-Vorpommern (KVMV). Dies gaben deren Vorstandsvorsitzende, Dr. Norbert Metke (KVBW), Dr. Wolfgang Krombholz (KVB), Frank-Rüdiger Zimmeck (KVH) und Dr. Wolfgang Eckert (KVMV), im Mai 2011 in Berlin bekannt. Ziel des Zusammenschlusses ist eine länderüber-greifende Kooperation hinsichtlich wichtiger gesundheits- und versorgungspolitischer The-men sowie eine effektive Vertretung der Interessen der Länder-KVen auf Bundesebene. 

 

36175 kvh de
14.02.2012
nach oben


 

KVH-Online

Das Web-TV der KVen

neuere Nachrichten


ältere Nachrichten

info.line

Sie haben noch Fragen?
Unsere info.line steht Ihnen zur Verfügung:
Tel: 069 79502-602
Fax: 069 79502-640
Sprechzeiten:
Mo., Di. und Do.
von 8 bis 17 Uhr
sowie Mi. und Fr.
von 8 bis 16 Uhr
Sitemap | Newsletter | Kontakt | Hilfe | Impressum